Das Wiki wird zum Redaktionsgehirn
Dienstag, Februar 12th, 2008Nach dem Hype um die Wikipedia entdecken immer mehr Unternehmen die Vorteile interner Wikis. Sie nutzen diese Art von Content Management-Systemen, um Wissen und Erfahrungen ihrer Mitarbeiter zu speichern, um Projekte zu organisieren und Arbeitsabläufe zu beschleunigen. „Leichtgewichtige Open-Source-Tools und komplexere Enterprise-Wikis helfen dabei“, heißt es im TecChannel.de.
Bei IBM beispielsweise gebe es inzwischen mehr als 8000 Wikis, an deren Aufbau und Pflege sich fast die Hälfte der Mitarbeiter beteilige. Yahoo und Web.de setzten ebenfalls Wikis ein – „unter anderem für die Dokumentation und Projektverwaltung ihrer Produkte.“
Andere Unternehmen setzen halboffene Wikis ein, mit deren Hilfe sie ihre Kunden im Rahmen einer interaktiven Wertschöpfung einbeziehen. Novell beispielsweise habe sein „Cool Solutions Wiki gestartet, in dem sich Kunden und Mitarbeiter über die Produkte von Novell austauschen.“ Intuit, Hersteller der Finanzsoftware Quicken, biete „Steuerexperten mit Wiki TaxAlmanac eine Plattform, um über Steuerthemen zu diskutieren.“
www.redaktionelles-wissensmanagement.de